Das gute Wetter wird genutzt, um einen Spaziergang zu unternehmen. Das war auch ganz gut, um den Kopf frei zu bekommen. Nicht, dass mein Kopf voller Gedankengänge explodieren würde. Aber naja. Abschalten.
Ich bin immer ganz neidisch, wenn ich die Lissabon Bilder von meiner Freundin sehe. Aber wenn man sich den reißenden Fluss so ansieht (der auch prima als tödliche Falle fungieren kann), könnte man meinen, hier sei es ganz schön. Irgendwie, ja, irgendwie ist es das ja auch.
Neid, das ist auch nicht ganz akkurat. Ich sage sehr oft, dass ich neidisch sei. Bin es aber sehr sehr häufig nicht. Die Anwendung von Hyperbeln soll in den meisten bzw in allen Fällen lediglich meine Mitfreude für tolle Dinge oder Menschen verdeutlichen. Und wie die meisten Menschen nun mal sind, freuen sie sich erst recht, wenn man andere neidisch gemacht hat. Der Hobbypschychologe weiß, dass der Mensch den Neid als Anerkennung ansieht. Das neue Auto, die Reise nach Dubai, das geile Essen beim Koreaner, die coolen Socialite Freundinnen. Der Anreiz ist schon wirklich riesig, dient er doch dazu, noch einen größeren Schub Ehrgeiz an den Tag zu legen um zu übertrumpfen. Im Grunde ist Neid ja ne feine Sache. Solange man damit umgehen kann. Kanalisieren in besseres Arbeiten. Und nicht andere madig reden. Egal ob in der Liebe oder im Beruf.
Ach ja, ich werde ein Praktikum machen. Ab Juni. In einer Firma. Bis November. In New York.
Los, werd neidisch, sonst werfe ich mit Kartoffelpüree.
Ach ja, ich werde ein Praktikum machen. Ab Juni. In einer Firma. Bis November. In New York.
Los, werd neidisch, sonst werfe ich mit Kartoffelpüree.






