Mandu Mai

East to West.

on 12.08.2011 · 2 Comments

by Ms. C. S.
In etwa 24 Stunden wird es mir sehr gut gehen. Denn dann bekomme ich ein Kribbeln im Bauch. Weil ein Flugzeug abheben wird, Richtung San Francisco, und ich sitze drin.
Obwohl der Junge und das Maedchen und ich in der gif Datei aussehen wie Drillinge und ich euch somit quasi suggerierte, mehr Geschwister zu haben, sind sie in Wahrheit nicht meine Familie. Ein Teil davon wartet aber auf mich in der Pacific Standard Time. In die noch verbliebenen 24 Stunden werde ich solange mit meinem Hexentreff so viel awesomeness quetschen wie moeglich. Dann heisst es Tschuess. Seltsam, das.

In Dallas sind es heute 110 Fahrenheit. Das ist ziemlich warm.

on 04.08.2011 · 1 Comment


Es gibt Orte, da muss man hin, ob man möchte oder nicht. Etwa die für die Öffentlichkeit zugänglichen sanitären Einrichtungen, wenn man unterwegs ist und ganz plötzlich ein Magazin lesen muss. Das ist uncool. Oder in eine Höhle, weil man die Bergspitze nicht zeitlich erreichen wird und es stark schneit und man nicht sterben möchte. Das ist gefährlich. Wo man aber hin muss, ist das Kino, wenn der letzte Film der Harry Potter Reihe gezeigt wird. Großartiges Kino! Sowohl die Einrichtung an sich als auch der Film. Ich war am Times Square im AMC Empire. Gut, der Kinosaal bot jetzt nichts anderes als das CineMaxx in Essen. Und okay, niemand mochte das Ende (außer meiner Chefin, aber die ist generell etwas kitschig). Es kommt jetzt auch kein „Aber“. Es war einfach ein schöner Abend.
Kudos to Joanne K. Rowling.

A Lack of Color.

on 03.08.2011 · 1 Comment


Der Durchschnittsmensch erlebt in einem Durchschnitts-Nichtschaltjahr 365 Tage. Das ist hip und schlau ausgerechnet, dieser gregorianische Kalender. Nun ist es leider so, dass in der Masse von besagter Anzahl von Tagen die eher durchschnittlichen Tage vergessen werden und nur die außergewöhnlichen, sexy Tage ins Gehirn gebrannt werden. Das kann jeder an sich selbst testen. Ich beispielsweise weiß nicht einmal mehr, was ich vorgestern machte außer schlafen. Ach doch. Es regnete und ich saß im Bus.

Abhilfe schaffen sogenannte elektronische „Gadgets“ aus unserer Neuzeit, ein Wort, welches ich übrigens bei Galileo lernte und für dessen Gebrauch ich mich auch leicht schäme. Wie auch immer, prägende, beeindruckende oder rein allgemein formuliert, Emotionen hervorrufende Ereignisse werden mithilfe derer in ihrem wunderbaren audiovisuellen Dasein so gut wie möglich festgehalten. Und nun komme ich, wie bei meiner Lieblingsserie HIMYM auf etwas bereits erwähntem zurück: Die Busfahrt. Tja, wer hätte gedacht, dass diese Information irgendwann einmal den essentiellen Kern dieses Eintrags darstellt? Niemand von euch!

Amerikaner sind arm. Das weiß man. Man weiß auch, dass sich infolgedessen viele Strassen und Highways in einem sehr schlechten Zustand befinden. Bei leichtem Regen sind die Strassen verstopft und es entsteht ein mühsam zu durchkämpfender Stau. Bei starkem Regen hingegen geht. Rein. Gar. Nichts. Mehr. Ich saß am Montag also in einem Bus. Und es ging über eine Stunde lang etwa so, mit Vollgas anfahren, Vollbremsung, und das in einem schönen Takt. Es war ein voller Bus. Ein mit genervten Menschen gefüllter Bus. Nun ergab sich 50 cm rechts von mir ein kleiner, nun, wie drücke ich es so treffend wie möglich aus, Bitchfight. Hautfarbe sollte natürlich keine Rolle bei dieser Beschreibung spielen, aber es ist einfach Klischee und sollte als sekundär-relevante Information betrachtet werden. Es waren zwei korpulente sassy black women. So, ich sagte es. Eine wollte an der anderen vorbei, sie streiften sich, und schrien sich an. 10 Minuten lang. Die letzten 2 Minuten hielt ich fest um sie jetzt feierlich zu präsentieren. Eher traute ich mich nicht, sie waren wirklich sehr … sassy.

Oh, wie schön, das Hochladen von reinen Audiodateien geht nicht so mir nichts, dir nichts. Ich werde Recherchen anstellen und zu gegebener Zeit hoffentlich veröffentlichen können.

Nun, dann werden einfach Bilder folgen. Ich war gestern neben dem Konzert von Death Cab for Cutie - ja, neben. Karten waren ausverkauft, aber es war draußen, also stellte ich mich auf eine Mauer neben dem Gerüst und konnte alles prima sehen und hören.
Gemischt mit dem Sonnenuntergang hinter Manhattans Skyline war der Abend atemberaubend. Glaubt mir.






Die Kamera meines Mobiltelefons macht schlechte Bilder.

on 02.08.2011 · 0 Comments

Okay. Als Teenager hat man es nicht leicht. Als Twen aber auch nicht. Während man meinen sollte, dass man in dem Alter heirats- und fortpflanzungswillig ist und dann mit dem Lebenspartner in spe die familieneigene Farm weiter am Laufen hält, setzt unsere Generation ihre post-pubertäre Phase so lange wie möglich fort. Weil es Spaß macht. Die schönen Aspekte gehen Hand in Hand mit den furchtbaren Absurditäten, manischen Ängste, Dummheiten, Neurosen, all das vermischt, das macht doch lebendig. Oder wie Incubus zu meiner myspace Zeit in stolzer Emohaltung sang: Love hurts But sometimes it’s a good hurt And it feels like I’m alive.

In dieser verdammten Welt, in der man einfach nur noch numb sein will. Hahaha.

Moment, worauf ich hinauswollte: Mein Augenanmalstift ist verschwunden. Das ist doof, weil er meinen Augen doch das gewisse Extra geben soll. Also ging ich ungeschminkt zur Arbeit. Als Resultat wurde ich bereits drei Mal auf meine offensichtliche „Müdigkeit“ angesprochen. Ich bin ungeschminkt, verdammt. Jetzt weiß ich gar nicht mehr, wieso ich geschriebene Einleitung wählte. Und nun lasse ich es einfach.
Am Wochenende konzentrierte ich mich auf das Ausleben der touristischen Seite. Zwei Freunde kamen zu Besuch. Ich kann nicht behaupten, dass wir irgendetwas exzessiv betrieben hätten in dieser unglaublichen Stadt. Sei es Ecstasy, Shopping oder Entenfuettern. Wenn man vom Ausleben meiner kompletten Karteleseunfaehigkeit absieht, war es ein normales Wochenende. Aber das ist okay. Denn es war sehr schön. Die Zeit, der Ort, die Menschen, alles stimmte. Wir waren zusammen on Top(roof) of the World und stießen an, auf das Hier und Jetzt, und auf unsere Freundschaft, einfach auf uns. Und auf einmal ist man als Twen wirklich besser dran als als Teen, denn mit unter 21 kommt man gar nicht in die Bars rein.

Tja, Pech.



Die Stadt, die niemals schläft.

on 28.07.2011 · 0 Comments

Ist einem mal aufgefallen, dass man diese Phrase für viele, viele Städte verwendet? Ich denke da an Las Vegas, die Perlen in Asien wie Shanghai oder Hong Kong oder eben New York. Es heißt ja New York can be anything you want it to be. Und das stimmt. Zum Beispiel die Stadt, die niemals schläft. Das Problematische daran ist, dass das stimmt. Und das Problematische an wahrheitsgemäßen Aussagen ist, dass sie dich betreffen können. In diesem Falle bin "dich" ich. Ich bin müde. Physisch, versteht sich. Es folgt nun eine Beschreibung der 29. Kalenderwoche des Jahres 2011, vermutlich der Grund für meine blutunterlaufenen Panorama Augen.
Nun, Freitag Abend hielt ich mich am Pier 17 auf. Fotografien wurden nicht erstellt, da man abends mit der Kamera des Mobiltelefons keine ansehnlichen machen kann. Es wurden verschiedene Biersorten probiert, die Brooklyn und Manhattan Bridge bei Nacht bewundert und hat sich im Greenwich Village in einer Studentenabsteige zu sehr trashiger Musik rhythmisch bewegt. Es war eine tolle Nacht, auch wenn ich den Heimweg mit der Subway mehr als beschwerlich fand. Ich weiß nicht, was sich andere unter der Subway einer Weltmetropole vorstellen, aber ich muss sagen, dass das Ubahnsystem in London und Peking bei weitem besser ist, was sage ich, sogar die Bochum Provinz-U35 tritt der New Yorker MTA in den Arsch. 
Am nächsten Tag kam ich mir besonders faul vor, ich konnte nicht anders als einfach in meinem Bett liegen bleiben und mich von den besten Simpsons Folgen berieseln lassen. Und das bei dem Wetter! Waren ja auch nur knapp 35 Grad bei mindestens 50 % Luftfeuchtigkeit. Wenn ich ins Wohnzimmer gehe, in dem es keine Klimaanlage gibt, schwitzen bereits meine Hände - und das sei gesagt: das tun sie nie, außer wenn ich einer Person die Hand schüttle und besagte Person schwitzige Hände hat. In diesem Falle wären meine Hände auch schwitzig, nur ist es kein eigen produzierter Schweiß. Oh, ich schweife ab!
Meine abendliche Freizeitgestaltung hatte ihren Höhepunkt erreicht, als ich die coolste Bar betreten habe, die jemals von einem Lebensmittelinspektor inspiziert und mit einem "A" in Bezug auf Sauberkeit benotet wurde - Apotheke Bar. Ganz großes Tennis. Das Interieur gleicht einer … Apotheke? Unbeschreiblich, und wenn jemand das liest, der in nächster Zeit in New York sein sollte, ich empfehle sehr stark den Besuch dieses Etablissements. 

Nun, ich bin momentan wieder müde. So müde, dass ich mich dauernd vertippe (das seht ihr natürlich nicht, da ich die Fehler direkt ausmerze).
Trotz des Schlafmangels muss ich sagen, dass es mir echt gut geht. Ich würde fast schon behaupten, sehr gut. Das ist doch sehr gut. Und das wünsche ich euch auch, eine sehr gute Nacht.





Hier ist es wie überall auch. Nur lässiger.

on 20.07.2011 · 1 Comment

Auf folgenden Post bin ich wirklich nicht stolz. Es ist spät, ich bin müde, ich musste aber mal etwas verfassen, für die Statistik:

Öh. Ich habe mich wirklich lange nicht mehr gemeldet. Das liegt wohl daran, dass mir einfach die Worte fehlen. Das soll jetzt nicht in die Richtung gehen, Alter, geht's mir hier gut, mir fehlen einfach die Worte. Nein. In meinem Kopf kann ich einfach nicht mehr ordentlich filtern; die "lustigen" Geschichten aus dem Alltag hervorheben und mit einer Prise verbissenem Zynismus beschreiben. 

Also, seit ich vor 19 Tagen in meiner neuen Wohnung in Queens eingezogen bin, hat sich einiges getan. Die zusätzlichen 5 Pfund vergrößern meinen Muffin Top und bestätigen mich dahingehend, als dass ich mich hier pudelwohl fühle und glücklich bin. 

Ich wohne in einer sehr jüdisch-orthodox beeinflussten Nachbarschaft. Das ist okay. Das ist mehr als okay, eigentlich, in so einer Nachbarschaft habe ich noch nicht gelebt. Ich wohne im 6. Stock, das ist auch okay. Es wird sehr heiß, aber ich habe eine Klimaanlage, und wenn man sich so die anderen Wohnungen anguckt, purer Luxus. Dann kann ich auch abends heimlich durch das Wohnzimmerfenster steigen und auf das Dach klettern. Und das muss wirklich heimlich geschehen, denn so wie sich der Untergrund anfühlt, besteht das Dach aus Pappe und ist eigentlich nur dafür gedacht, die Menschen respektive ihr Feuer dadrunter vor dem Regen zu schützen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass die Häuser hier einfach so instabil sind, aber ach, jetzt komme wieder ich mit meinem deutschen Stolz auf unsere voll toll isolierten Häuser, ich halt mal lieber die Klappe. Was ich eigentlich sagen wollte: von meinem Dach aus kann ich Manhattans Skyline sehen, das Empire State Building und so 'nen Kram. Es ist wirklich sehr sehr klein, aber einfach die Tatsache, dass ich es sehen kann, das finde fett.

Links, ganz weit links und hinten klein und grau, das Empire State Building. Hihi.
Ich esse morgens auf dem Weg zur Arbeit in einem Laden, der Bagelette heißt, oh Wunder, Bagels. Das Tolle ist, dass die Besitzer die Bagels selbst herstellen, genauso wie das, was draufkommt, cream cheese, der Klassiker, oder aber Kreationen mit Tomate zum Beispiel, und/oder Knoblauch, das esse ich am liebsten, auch wenn ich nach dem letzten Bissen direkt drei Wrigley's Extra herunterwürgen muss, um einen weniger aufdringlichen Körpergeruch zu verbreiten. Dann geht es zur Arbeit. Wenn ich Glück habe, ist einer meiner Kollegen todkrank im Bett. Das finde ich super, denn dann kann ich mit den anderen vier in ihrem Auto zur Arbeit tuckern. Wenn alle gesund sind und zufällig nicht gerade im Urlaub, dann bin ich traurig und stehe eine Stunde eher auf und stoße mir dann 20 Minuten später den schläfrigen Kopf an der schwitzigen Haltestange in der Subway, weil sie nämlich manchmal, oder eher selten, scharf bremst, und dann passiert eben beschriebenes Szenario. 

Was ich in meiner Freizeit sonst mache ist in die Stadt fahren. Klaro, wann habe ich wieder Manhattan respektive Brooklyn in 20 Minuten Reichweite. Ich bin auch ganz gerne am Strand mal, ja, hier gibt es tatsächlich Strände, an denen man liegen kann. Es ist zwar nicht der Fuerteventura Strand und schon gar nicht Nha Trang, aber man nimmt, was man kriegen kann. 


Das war die Einweihungsfeierlichkeit.


Guckt mal, das ist das Dakota Building, in dem wurde Rosemary's Baby gedreht, und Yoko Ono wohnt da noch, obwohl John Lennon davor erschossen wurde. Vielleicht ist das auch einfach nur Einbildung, aber ich hatte ein ganz komisches Gefühl als ich davor stand, nicht unbedingt wegen John Lennon, ich meine, ich mag ihn, so als Teil der Beatles, aber auch alleine, aber eher wegen Rosemary's Baby.  
Hey V., erkennst du, vor welchem Gebäude ich sitze? 





Nun ist es spät, ich habe eben schon eine Stunde geschlafen, aber eine Stunde ist ja nicht gut, wenn man vergleichsweise eigentlich 7 Stunden am Stück schlafen kann, wenn man will, deswegen gehe ich jetzt auch schlafen. Weil ich das ganz gerne will.

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