So langsam entwickelt sich das ganze hier zu nem Lästerblog. … Ja.
Also. In den letzten Monaten habe ich mich hauptberuflich mit dem Konsumieren von Produkten aus der Popkultur beschäftigt, während ich dann nebenher am Flughafen arbeitete. Und, was pflegt man so für Vorurteile über Flughafenangestellte? Schlechtgelaunt, schwul, zickig, wichtigtuerisch, arrogant? Often, maybe, YES, sorta, kinda. Hach ja. Mir ist das recht egal, solange man nett oder zumindest normal mit mir umgeht. Wenn da nicht … ich nenne sie einfach mal Nora, denn ich glaube, sie heißt wirklich so, wäre. Eine reizende Person. Hat seit ungefähr einer Woche angefangen und legt jetzt schon Führungsqualitäten an den Tag. Herumkommandieren, Unkenntnis über die Existenz des Wortes "Bitte" und das damit verbundene Nichtnutzen ebendieses Partikels, kein Eingeständnis bei Fehlern. Ganz große Liebe. Und all das bei einer Schicht erlebt, die ich dummerweise mit ihr arbeiten musste. Ich habe nur Vermutungen, warum sie so ist, wie sie ist, und die sind nicht nett. Wörter wie ungeliebt, ausgesetzt, dunkler Ansatz bei blond gefärbten Haaren und deshalb verärgert, kaum sichtbarer Erfolg beim anderen Geschlecht, naja, ihr kennt das ja. Jeder hat so eine Nora in der Arbeitswelt getroffen. Aber wie soll man damit umgehen? Nachdem ich kläglich versagte, sie in die Welt des Wortes "Bitte" einzuführen, versuchte ich es einfach mit ubernett sein. Ihr wisst schon, Interesse heucheln. Brachte mich auch nicht weiter, denn so genoss sie ihre vermeintliche Überlegenheit mir gegenüber. Geht mal gar nicht. Ich entschloss mich zu dem, was ich vor wenigen Tagen noch proklamiert habe. Ich machte sie darauf aufmerksam, dass man "das auch hätte freundlicher sagen können" gekonnt hätte ??? und versuchte sie wenigstens im Umgang mit mir in ihre Schranken zu weisen. Peinlich. Also, wenn man in der Hierarchie auf der gleichen Fußabtreterebene ist, das aber nicht so wirklich versteht oder akzeptiert.





