Free Airport WiFi, Terminal, Shuttle Bus, Starbucks, kurz, ein Flughafen. Institutionen wie diese haben eine sehr faszinierende Wirkung auf mich, so vorfreudetechnisch ist das ja was ganz besonderes, und dann noch aufgrund des Bauchkribbelns beim Abflug und bei der Landung. Ich war sogar zeitweise in der StudiVZ Gruppe "Ich liebe Flughäfen" oder so. :D (Benutzen Menschen heutzutage eigentlich noch dieses soziale Netzwerk?)
Naja, jedenfalls bin ich gerade in Peking. Der Flug von Qingdao nach Peking war ja doch eher unangenehm, da links neben mir ein übergewichtiger Amerikaner saß und rechts ein betrunkener Chinese, der mich andauernd anstarrte. In der Mitte sitzen ist fürn Ärsch.


Gestern war mein letzter Abend, und wo geht man mittwochs dann hin? In die … Q Bar. Ich habe mich sogar irgendwie von diesem Manager verabschiedet, der sich seit unserer ersten Begegnung gut an mich erinnern konnte. Voll uncool irgendwie, but who cares. Also ein letzter Peek auf die Tänzerin, auf die Koreanerin, die die neue Freundin von dem Koreaner-Typen mit dem Iro ist, ein letztes überteuertes Bier mit dem Deutschen, ein letztes Mal die Q Bar. War schon in Ordnung.
Und nachmittags (wieso gehe ich eigentlich nicht chronologisch vor?) war ich wirklich ein allerletztes Mal im Wohnheim und stand im schlecht beleuchteten Flur und kam mir vor wie in der letzten Folge von so ner Sitcom. Hat echt gefehlt, dass ich dann den Lichtschalter auf Aus schalte (und dann der ganze Strom abgeschaltet wird, wie bei Scrubs) All das hat mich aber nicht wirklich traurig gemacht. Das einzige Mal, als ich traurig wurde, war, als ich heute meinem Vermieter meinen Schlüssel gegeben habe und die Tür zugemacht habe. Ich… hab meine Wohnung gerner als meine Freunde? :D
Und jetzt gleich Betteln am Check-In Schalter, da ich 5 kg Übergepäck habe. Ich geh mal zu dem Typen am letzten Schalter …






