Was für eine Nacht. Wer kennt das Lied von den Wise Guys? Nicht so ganz dem Inhalt entsprechend war gestern Nacht eher … inaktiv. Ich bin um 22 Uhr eingeschlafen und habe zwölf Stunden geschnarcht und gesabbert. Der Grund dafür lag in der fabulösen Nacht davor. Naja, außer dass ich mich intensivst mit einem neuen Freund unterhalten habe, ist eigentlich nicht viel passiert. Aber solche Abende sind eh die besten. Meinen koreanischen Windmill High Five Dude habe ich natürlich auch wieder gesehen, der gekotzt hat, während wir telefoniert haben :D Er hat jetzt auch einen Namen! Tom! Yay!
Meine Ferienwoche neigt sich in 3 1/2 Stunden dem Ende zu und ich muss sagen, diese Woche Pause tat wirklich gut, auch wenn ich so an sich nichts Tolles gemacht habe. Wenigstens hat das Wetter oft mitgespielt.
Da fällt mir ein, dass ich das verwirrende Netzwerk der (amerikanischen) Praktikanten mit ihren Gastgeschwistern inzwischen überblicken konnte. Zu Verwirrungen kam es überhaupt auch erst, weil Chinesen und ihre Freunde sich gerne als Geschwister ausgeben. Nun, bei der Ein-Kind-Politik ist es nicht verwunderlich, dass man eine enge Bindung zu seinen Freunden aufbau(-t bzw -en muss).
Was ich auch irgendwie mal loswerden muss, ist, dass ich das Essen hier gar nicht soooo lecker finde wie damals in Shanghai. Das find ich total traurig, aber mir wurde schon oft gesagt, dass die Küche im Süden besser sei als im Norden. Schade. Mein Vermieter hat diese böse Behauptung natürlich sofort dementiert, da er ein stolzer Qingdao Mensch ist, hehe. Und da ich sehr lange sehr viel über Essen reden kann, wenn ich mag, muss ich auch loswerden, dass ich heute gebratene Baozi (so Fleischtaschen) gegessen habe, was für mich neu ist, aber lecker (normalerweise sind sie nur gedünstet). Das muss ich zu Hause mal mit Mutter ausprobieren (das vietnamesische Äquivalent zu den Baozi heißt Banh Bao und ist, zumindest solange es von Mutter produziert wird, viel besser).
Ach Vater und Mutter, ich vermisse euch.
Ach Vater und Mutter, ich vermisse euch.






